August 2016 / Livia Matthes / Schauspielerin / Berlin-Kreuzberg

Coco Berliner - Livia Matthes - 1

Du hast vor fünf Jahren angefangen als Schauspielerin zu arbeiten. Vor zwei Jahren wurdest du für eine kleine Rolle in der kanadischen TV-Serie X Company besetzt. Die Serie hat sich zu einem Erfolg entwickelt, wurde in viele Länder verkauft, und dank deiner guten Darstellung wurde deine Rolle weiterentwickelt, so dass du heute im Hauptplot mitspielst. Du hast supergute Kritiken bekommen. Gerade sind die Dreharbeiten zur dritten Staffel in Budapest angelaufen. Wie fühlt sich dieser Erfolg für dich an?
Toll fühlt sich das an! Es ist mein ganz persönlicher Erfolg, für mich selber. Bei X Company konnte ich endlich zum ersten Mal wirklich tiefgründig eine Figur kreieren, eine, der Schlimmes passiert, die an sich wächst, sich verändert, sich emanzipiert. Der passieren die ganze Zeit nur extreme Sachen. Es gibt keine Szene, in der sie mal Zeitung liest oder ein Bad nimmt oder so.

Das Tolle an Serien finde ich, dass sie einem erlauben, wirklich tief in die Psyche und das Leben einer Figur einzutauchen, dass man mehr als fünf bis zehn Minuten in einem 90-minütigen Film hat. Es wird einem die Zeit und der Raum gegeben, um fantasievoll zu sein, die kleinsten Nuancen und Details herauszuarbeiten und diese dann zum Leben zu erwecken. Find ich super.

Der Erfolg der Serie hat aber absolut nix mit meinem Leben hier in Berlin zu tun. Hier stehe ich noch ziemlich am Anfang. Das einzige Mal, als ich was davon gespürt hab, war, als ich vor kurzem aus der Oranienstraße weggezogen bin. Die Produktion von X Company schickt immer Limousinen mit Fahrer, die einen in Berlin abholen und zum Flughafen fahren und danach auch wieder nach Hause bringen. Am Tag des Umzugs hat sich der Cafébesitzer aus meinem Haus ein Herz gefasst – er hat richtig mit sich gerungen – und gefragt, wer ich denn eigentlich sei. Er werde nicht schlau aus mir. Ich war mitten beim Umzugskartons-Schleppen und verwirrt und meinte: "Wie, was meinst du?" Und er so: "Naja, also… man, du weißt schon! Da kommen manchmal so schicke Autos und holen dich ab." Und ich: "Ja und?" Und er: "Ja, aber sonst fährst du immer mit diesem Fahrrad…" Und ich: "Jaaaa und? Was meinst du?" Und er dann: "Naja, also, bist du jemand Berühmtes oder naaa, come on, du weißt schon…oder bist du ne Prostituierte?!" Ich hab mich totgelacht.

Einmal hab ich auch auf’m Rückflug von Budapest nach Berlin Musikerfreunde im Flugzeug getroffen. Bei der Ankunft hab ich den Fahrer belabert, dass er uns alle zusammen mit Instrumenten mitnimmt und nach Hause fährt. Hat er dann auch gemacht. Das war schön. Echt schön. Was soll man denn alleine in so ner Limousine.

Kommen wir kurz zurück zu deinen Anfängen. Hattest du einen Plan, wie du an deine ersten Rollen kommst?
Nee, hatte ich nicht. Das war ja mein Dilemma. Wie kommt man da rein? Ich komme weder aus einer Künstlerfamilie, die schon Connections hat, noch hatte ich eine Bezugsperson beim Film, die ich hätte fragen können. Dann hab ich mich an einer Schauspielschule beworben, wurde angenommen, hab ein Semester absolviert und bin raus. Das war nicht meine Welt. Nach zwei Semestern hätte ich wahrscheinlich nie wieder was mit Schauspiel zu tun haben wollen. Der eine lernt so, der andere so, jeder nach seiner Façon. Jedenfalls kennt aber doch immer irgendwer irgendwen, es spricht sich rum, dass du jetzt Schauspiel machst, und so bin ich an meine ersten Kurzfilmrollen gekommen, über Freunde und Bekannte.

Wie waren die ersten Berufsjahre für dich?
Puh, ganz schön hart. Vor allem die Zeit bevor ich meine Agenturen hatte. Denn es gibt diesen Teufelskreis: Ohne Schauspielagentur und Connections nix los. Um in eine Agentur zu kommen, brauchst du ein Demoband. Die Szenen für ein Demoband bekommst du aus Filmen, die du schon gemacht hast. Um an die Rollen in den Filmen zu kommen, musst du Castings machen. Ohne Agentur kommst du aber nicht an Castings ran. Also lief alles darauf hinaus, dass ich ein Demoband und eine Agentur brauchte. Ein knappes Jahr lang hab ich auf die Szenen der Kurzfilme gewartet, die ich aber nicht erhalten hab. Dann hab ich die Krise bekommen und dachte: Fuck it, dann mach ich das jetzt selber. Daran darf es nicht scheitern. Daraufhin hab ich Szenen geschrieben und die dann mit Freunden und Bekannten selber gedreht. Was für'n Chaos, organisier mal als Laie einen Filmdreh…! Aber mit dem Material hab ich mich dann beworben. Es hat geklappt, und ich bin verdammt dankbar dafür, was für tolle Menschen ich an meiner Seite hab. Echt.

Gab es irgendwann Zweifel?
Klar gab's Zweifel. Wer hat die nicht. Vor allem du als Schauspieler. Du hast nur dich. Keinen Computer oder keine Werkbank, hinter der du dich verstecken kannst. Ich wollte mich auch gar nicht verstecken. Als ich endlich herausgefunden hab, was ich mit meinem Leben anfangen möchte, war ich so froh und bereit dafür zu kämpfen. Einen Plan B hatte ich nicht. Beziehungsweise war mein Plan B, wenn alle Stricke irgendwann reißen sollten und alles kacke ist, also wirklich richtig kacke, nach Brasilien auszuwandern.

Und was hättest du in Brasilien gemacht?
Das wusste ich noch nicht so genau.
In Brasilien ergeben sich immer so viele Sachen von gefühlt ganz alleine. Die Menschen dort kommunizieren viel mehr, Dinge sind in Bewegung und man hilft sich gerne. Wahrscheinlich würde ich eine Mischung verschiedener Dinge tun. Ich denke, ich würde spielen und vielleicht zusammen mit Bekannten fantasievolle Festivals organisieren. Es gibt dort noch recht viele wunderschöne alte, leerstehende Gebäude und Fazendas. Und da man in Brasilien nie alleine ist, hätte ich wahrscheinlich irgendwo in der Natur, in den Bergen oder am Strand mit Freunden ein Häuschen, in dem man verschnauft und zur Ruhe kommen kann. Und dort würden sich dann wahrscheinlich auch wieder weitere Dinge ergeben, weil Freunde und Freunde von Freunden zu Besuch kommen, man sich wieder mit denen austauscht, an neuen Ideen und Projekten feilt und wie immer irgendjemand jemanden kennt, der von jemandem weiß, der etwas tut oder starten möchte, das dich inspirieren könnte und mit dem du dann connected wirst.

Was hast du durch deine Rollen für deine Arbeit gelernt, was du auf der Schauspielschule nicht gelernt hast?
Alles. An der Schauspielschule hab ich kein Schauspiel gelernt. Ich war aber auch nur sechs Monate dort. Aber vor allem habe ich Konkretheit gelernt.

Ich bin ein Learning-by-doing-Mensch. Für mich muss etwas echt und konkret sein, dass ich mich reinschmeißen und alles geben kann. Eine echte Rolle, bei einem echten Projekt, mit echtem Druck, echter Not, an einem echten Filmset mit einem echten Ergebnis. In dem halben Jahr an der Schauspielschule war ich in einer Seifenblase. Die Motivation war mir nicht stark genug. Da war keine Not. Wenn man verkackt, ist das nicht so schlimm, dann bekommt man halt 'ne schlechte Kritik vom Prof, und das war's dann.
Am Set gibt es den Regisseur, mit dem man im Idealfall eng zusammenarbeitet, Nuancen ausarbeitet oder am Ende einen Spaß-Take macht, der eine ganz andere Spielfarbe haben kann, gut war. Das inspiriert dann – wie bei X Company, die Drehbuchautoren –, deine Rolle in diese Richtung weiterzuentwickeln. Die Drehbuchautoren sitzen immer mit am Set, gucken zu, beobachten dich, schreiben um, streichen weg, dichten dazu. Du musst immer 100 Prozent geben, sonst sind auf einmal deine Szenen weg. Das war am Anfang ganz schön beängstigend. Das kannte ich so nicht. Aber dann hab ich gemerkt, dass es eine Chance ist, deine Figur durch neue Spielideen mitzugestalten.

Hier in Deutschland geht alles einen Wink gemütlicher zu. Um 19 Uhr ist Feierabend, egal ob das Tagespensum geschafft wurde oder nicht, zumindest beim Fernsehen. Bei X Company sind wir häufig täglich 16 Stunden am Set, bei 40 Grad mit 200 Komparsen in Gebäuden ohne Luftzufuhr, was das Ton-Department gestört hätte. Es gibt keinen Sauerstoff, und dein Gehirn baut ab. Da kommst du schon mal an deine Grenzen. Du bist wie im Delirium, weißt gar nicht mehr, wo oben und unten ist, wie dir geschieht. Du und die Figur verschwimmen. Funktionieren musst du trotzdem, komme was wolle. Manchmal weiß ich dann gar nicht mehr, was ich da eben gespielt hab. Aber öfters sind gerade das die besten Takes, weil du eben nicht spielst, sondern einfach nur noch bist. Wenn du nach solchen Tagen rausgehst, bist du wieder ein Stück über dich hinausgewachsen und überrascht, was du eigentlich kannst, ohne es gewusst zu haben. Du bist zwar völlig knülle, aber auch stolz wie Bolle.

Ich glaub, als Schauspieler suchst du immer die Extreme.

Warum bist du Schauspielerin geworden? Was reizt dich an dieser Kunst?
Schauspiel macht es möglich, die verschiedensten Leben zu leben. In eine andere Welt einzutauchen, eine andere Zeit, eine andere Kultur, sich mit der Psyche und dem Leben einer anderen Person auseinanderzusetzen und diese Person, die du dir dann gebastelt hast, für einen kurzen Moment zu werden.

Mit jeder neuen Rolle lerne ich so viel über uns Menschen, verstehe, warum wir tun, was wir tun, und das jedes Mal in einer anderen Konstellation. Immer wieder aufs Neue. DU bist konstant am Lernen. Es wird niemals langweilig. Man hat die Möglichkeit, viele verschiedene Leben zu leben, die man sonst gar nicht schaffen würde, in der eigenen kurzen Lebensspanne zu leben.

Wenn ich eine Rolle annehme, beschäftige ich mich dauernd mit ihr. Beim Abwaschen, Duschen, an der roten Ampel, beim Fahrradfahren, Lesen, in der Supermarktschlange. So kann ich meine Fantasie immer nutzen, ihr einen Kanal geben.

Du hast dich auf den Film konzentriert, nicht auf's Theater. Beim Film ist das Publikum unsichtbar. Ist das nicht schwierig?
Weiß ich nicht, ich hab ja bis jetzt noch nicht professionell Theater gespielt.
Beim Film kann ich meine Sprachen benutzen, in verschiedenen Ländern drehen. Wenn wir eine Szene drehen, in der ich mit dem halben Körper aus dem 90 km/h fahrenden Auto hänge, dann hänge ich wirklich, in echt, mit dem halben Körper aus dem 90 km/h fahrenden Auto. Das ist geil. Oder wenn 200 Komparsen gleichzeitig 'Heil Hitler' schreien, zuckt dein ganzer Körper zusammen. Dir läuft ein eiskalter Schauer über den Rücken, und auf einmal spürst du die ganze Wucht und die Macht, die die Nazimaschinerie hatte. Du begreifst, da du es für einen Moment lebst und es damit zur Realität wird.

Beim Film kommen die verschiedensten Menschen zusammen. Es ist ein Querschnitt der Gesellschaft. Die Lichttechniker und Bühnenarbeiter zum Beispiel sind oft harte, raue Burschen, die meist aus einem ganz anderen Feld kommen und irgendwie beim Film gelandet sind. Im Gegensatz dazu, hast du, grob gesagt, die Produzenten, die mit ihrem schicken Auto vorfahren und wiederum ein komplett anderes Leben führen. Du hüpfst durch alle Gesellschaftsschichten, sitzt in der Mittagspause mal mit dem und mal mit dem. Das ist super inspirierend. Und alle diese verschiedenen Menschen zusammen, arbeiten an einem gemeinsamen Ziel. Das ist toll und geht immer sehr lebendig zu.

Wie erarbeitest du dir deine Rollen? Zum Beispiel gerade deine Rolle der Sabine in der kanadischen Serie "X Company"?
Das kommt ganz auf die Rolle an und ist jedes Mal anders. Beim ersten Lesen des Drehbuchs entsteht ja schon ein Bild vor Augen. Was ist das für eine? Was will sie? Aus welchem Background kommt sie? Warum verhält sie sich, wie sie sich verhält? Was tut sie, um ihre Probleme zu lösen, und wie macht sie das? Nachdem ich die Antworten für mich gefunden habe und, ich glaube, das ist das Wichtigste, gucke ich, was ich aus meinem eigenen Erfahrungsschatz mitbringen kann, oder ob ich Menschen kenne, die Eigenschaften der Figur haben. Manchmal ist auch die Sprache oder die Körperhaltung ausschlaggebend, oder mir fällt ein Artikel über jemanden ein. Oder die Kleidung. Nach der Kostümprobe kommt auch nochmal ein neues Gefühl hinzu.

Bei der Figur Sabine war allerdings alles anders. Ich hatte kaum Material, nur die paar Szenen, und die hatten es in sich. Eine Rollenbeschreibung hatte ich nicht bekommen. Ich wusste nicht, wie alt sie ist oder ob sie aus einer Arbeiterfamilie oder Aristrokratenfamilie kommt. Das ist in den 1930er und Anfang 1940er Jahren ja noch viel wichtiger gewesen als jetzt. Zudem ist sie Mutter von einem Kind mit Downsyndrom, zu dieser Zeit unter diesen Umständen. Ich hab noch nie eine Mutter gespielt. In meinem Umfeld hatte noch niemand Kinder. Die Figur war so was von weit weg von mir. Meine Recherche zu deutschen Ehefrauen im Nazi-besetzten Paris hat absolut gar nichts ergeben. Keine Literatur, keine Filme, keine Artikel, gar nichts. Eine noch nicht erzählte Geschichte.

Damit hatte ich komplette Narrenfreiheit, mir die Figur zu bauen, wie ich wollte. Das gab’s noch nie. Ich hab mir ein kleines Buch gekauft und angefangen, ein Rollentagebuch als Sabine zu führen. Zwei Wochen lang, jede paar Tage, hab ich Seiten um Seiten gefüllt, meine Fantasie spielen lassen, und es floss erstaunlich gut. Aber als ich dann an meinem ersten Drehtag in Budapest in einem imposanten ’‘Reisekostüm“, auf hohen Schuhen mit einem geraden aufrechten Gang in meine Spielwohnung kam, einem Palast von einem Haus, mit sechs Meter hohen Decken, Dekor aus dem 19. Jahrhundert, einer Filmcrew vom anderen Ende der Welt und einem kleinen süßen, chaotischen ungarischen Jungen mit Downsyndrom, der meinen Sohn spielen sollte, dessen Sprache ich aber nicht spreche, wurde mir auf einmal ganz anders zu Mute. Ich dachte nur, 'oh, là là', hoffentlich bekomme ich das alles hin, ich hätte mich doch mehr mit der Aristokratenwelt beschäftigen sollen, meine Familie kommt aus der DDR, ich hab doch keine Ahnung von so was, ich brauch doch eine Vorwarnung, um das trainieren zu können. Aber dann ging es auch schon los mit dem ersten Take, keine Zeit um dir die Möbel und dein „Zuhause“ einmal in Ruhe anzugucken und dich darin zuhause zu fühlen. Aber manchmal sind Springen und einfach Machen eben besser. Diese Mischung aus Verlorenheit, Naivität, gepaart mit innerer Stärke, fanden die Creators dann aber so spannend – auch wenn ich das so nicht geplant hab – dass die Rolle ab der zweiten Staffel mit im Hauptensemble war.

Es spielen also sehr viele Komponenten bei der Rollenentwicklung mit, bewusste oder unbewusste. Jede Nuance trägt dazu bei, dass sie zu dem wird, was sie ist.

Gibt es eine Figur, die du sehr gerne spielen möchtest?
Ja. Diese Rolle existiert aber noch nicht. Immer nach einer bestimmten Zeit, wenn ich im Ausland bin – und es ist egal, welcher Kontinent –, fange ich an, meine Berliner Mädchen zu vermissen, genau so wie meine Berliner Jungs. Deswegen nennen wir es besser die Berliner-Mädchen-Art. Die ist schon ein besonderer Schlag und ein bisschen schwer in Worte zu fassen. Unsere Eltern kommen aus aller Herren Länder, wir sind in den 90ern super frei, alle miteinander, Jungs wie Mädchen, mit dem Wohnungsschlüssel in der Hosentasche, durch die Straßen gestreunert und konnten tun und lassen, was wir wollten. Wir haben inmitten von herumliegenden Heroinspritzen und Exhibitionisten gespielt. Aber wir wussten, die Spritzen fassen wir nicht an. Die sind gefährlich, und die Männer im langen Mantel, die sich kurz nackig machen sind harmlos, die rennen ja eh sofort wieder weg. Wir waren tolerant und neugierig. Die Stadt war ein einziger großer Spielplatz, und wir mussten uns behaupten. Auch manchmal gegen unsere besten Kumpels, wenn es dann doch aus heiterem Himmel hieß, das kannst du nicht, weil du’n Mädchen bist. Das kam aber nur sehr selten vor, denn im Kämpfen waren wir gleich stark, im Rennen eh schneller und gute Ideen hatten wir gleichermaßen. Das alles prägt. Wir waren auch schon damals keine Memmen, und das ist auch heute so. Denn jetzt sind aus uns kleinen Gören starke, mutige, sensible, freche junge Frauen geworden. Und von denen kenne ich Dutzende in dieser Stadt. Die Geschichte von einem dieser Berliner Mädchen, die würde ich gerne erzählen. So eine Rolle möchte ich gerne mal spielen. Und das gerne aus ihrer Sicht und nicht als Freundin der männlichen Hauptfigur.

Das Interview führte Katja Mollenhauer. Fotos von Nadja Wehling

Livia Matthes ist 1990 in Berlin geboren. Ihr fällt es sehr leicht, Fremdsprachen zu lernen. Fließendes Englisch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch sind kein Problem. Mit 21 Jahren beginnt sie eine Ausbildung zur Schauspielerin am Europäischen Theater Institut (ETI) in Berlin. Zur gleichen Zeit nimmt sie an einem Coaching bei Anja Jacobsen teil. Später sind es Coachings bei Francois Camus und Monika Schubert sowie ein Workshop bei Frank Betzelt, die ihr Schauspieltalent noch mehr zur Geltung bringen.Ihr Ausnahmetalent stellt sie seit 2014 in der kanadischen TV-Serie "X-Company" genauso unter Beweis wie in einer Folge von "Der Kriminalist" (2016), in der deutschen Kinokomödie "Schweinskopf al dente" (2016) sowie in dem holländischen Roadmovie "J. Kessels" (2014). Noch in diesem Herbst wird sie in dem Kinostreifen "Straßenkaiser" zu sehen sein, der erstmals auf Festivals gezeigt wird. Agentur La Strada Doell's

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