Januar 2014 / Coco Berliner / Fotografin und Redakteurin / Berlin-Prenzlauer Berg

Coco Berliner - Coco Berliner - 1

Wer ist Coco und wie ist sie so?
Katja: Hm, mal sehn... Ich glaub, man kommt mit ihr gut aus... Sie mag klare Formen, sie ist ein sehr visueller Typ, sportlich, kulturinteressiert, ein strukturierter Typ. Sie ist größer als Coco Chanel, aber genauso dunkelhaarig...
Nadja: ...Coco hat eigentlich zwei Gesichter, geboren in Berlin und auch in Sachsen. Sie ist ruhig aber gesellig und folgt gerne ihrem Bauchgefühl.

Wie seid ihr auf euer Magazinformat gekommen?
Nadja: Also das ist eine längere Geschichte ... Es hat damit begonnen, dass wir, seit wir uns kennen, viel in der Stadt unterwegs waren und uns gerne darüber ausgetauscht haben. Nach ein paar Jahren hatten wir dann die Idee, über diese Veranstaltungen etc., einen kleinen Erlebnisbericht zu schreiben und auf einer Webseite zu veröffentlichen, es also für jedermann zugänglich zu machen. Was ein erster Schritt war, aber noch ziemlich unausgegoren. Das heutige Format entstand bei einem Coaching mit Peggy Kuwan (siehe Interview Juli 2012): Ein Interview pro Monat mit Kreativen aus Berlin.
Katja: Ja genau. Eigentlich lag das so nah, weil Nadja fotografiert und ich journalistische Texte schreibe. Diese Kombination ist perfekt. Wir wollten gerne etwas zusammen machen. Bei all den Galerie-, Festival- und Catwalk-Besuchen sind uns immer so viele Kreative aus dem In- und Ausland begegnet, dass uns klar wurde, dass wir diesen Kreativen eine Plattform geben wollten und mit Interviews können wir die Leute am besten porträtieren. Wenn ich auf Reisen bin, bekomme ich oft das Feedback 'Wow, du kommst aus Berlin. Da muss mächtig was los sein. Alle die kreativen Leute.' Mit unserem Interview-Magazin können wir die Berliner Kreativszene abbilden.

Worin besteht für euch der Reiz, und auch die Herausforderung, andere zu interviewen und zu porträtieren? Wonach sucht ihr euch eure Interviewpartner aus?
Katja: Ich halte mich für grundlegend neugierig, was eine gute Voraussetzung für Interviews ist. Ich mag es neue Leute kennen zu lernen. Es ist auch reizvoll, zu versuchen, Leute zu öffnen, wenn sie von Natur aus Fremden gegenüber erstmal reserviert sind. Im Interview versuchen wir mit den Fragen und Bildern, den Interviewpartnern ganz nah zu kommen – das ist eine große Motivation.
Nadja: Da kann ich mich nur anschließen: Die Herausforderung liegt darin, dass man die Person für den Leser greifbar macht und versucht Einblicke zu geben, ohne zu entblößen. Bei der Wahl der Interviewpartner gönnen wir uns momentan den Luxus, nur Leute zu interviewen, deren Arbeit/Ideen/Kreativität wir spannend finden.

Zeitversetzt kann ein schriftlicher Dialog im Netz mitverfolgt werden, ganz anders als zum Beispiel bei einem Radiointerview, bei dem man direkt und spontan antworten muss. Warum habt ihr euch für dieses Format entschieden?
Katja: Nadja könnte keine Fotos im Radio zeigen. Und auf die Fotos verzichten, um Himmels Willen, wer möchte das denn!
Nadja: Unsere Art von Interviews verspricht mehr Tiefe und man kann jederzeit noch mal etwas nachlesen.
Katja: Print wäre auch eine Option, aber sie ist kostenintensiver. Fernsehen ... hm ... entspricht nicht ganz unserem Handwerkszeug. Grundsätzlich wollen wir die Leser neugierig auf die Kreativen machen, dass sie sich im Idealfall mit der Kunst des Kreativen auseinandersetzen und für sich entdecken.

Erlebt ihr mit wachsender Erfahrung weniger Überraschungen? Oder hat das damit nichts zu tun und jede Begegnung ist immer wieder etwas Neues?
Nadja: Ja und auch Nein. Ich denke, wir kommen nach und nach mit unseren Abläufen, sprich Leute suchen und ansprechen, treffen, also dem ganzen Prozess des Interviews schneller voran.
Katja: Stimmt, die Routine – im positiven Sinn – ist jetzt da. Und natürlich ist es immer wieder aufregend zu erfahren, was ist das für ein Mensch, der z.B. diese tollen Bilder malt, wie tickt er. Meines Erachtens gehen wir an die Leute sehr offen ran oder Nadja?
Nadja: Und genau das ist der Part, wo die Überraschungen ins Spiel kommen. Zum Beispiel ist eine Malerin selten "nur" eine Malerin. Es gibt immer so vieles zu entdecken, wenn wir auf unsere Interviewpartner treffen. Oder wir stoßen zufällig auf gemeinsame Hintergründe, Erlebnisse oder Freunde. Das macht wirklich Spaß!
Katja: Ich hab es bei Coco Berliner noch nicht erlebt, dass ich ein vorgefertigtes Bild von einer Person hatte und dann überrascht war, dass er oder sie dem gar nicht entspricht. Ich glaub, so was passiert einem nur, wenn man Stars interviewt, die man schon jahrelang aus den Medien kennt.

Mit Bild und Text entsteht ein gesamter Eindruck, obwohl beide Termine für Foto und Gespräch separat und vielleicht auch mit zeitlichem Abstand ablaufen. Wie kann das sein? Habt ihr das eigentlich schon mal variiert?
Nadja: Ja, das fällt mir auch immer wieder auf, und es ist natürlich oft tatsächlich abgestimmt. Ich warte dann mit den Collagen auf die ersten Fragen und Antworten von Katjas Interview und versuche, bestimmte Inhalte oder Stimmungen mit den Bildern aufzugreifen. Manchmal ist es auch einfach so da, warum kann ich nicht so genau sagen.
Katja: Wir ticken wohl ganz gleich.

Wer sind eigentlich die Leser der Seite "Coco Berliner"?
Nadja: Neben Familie, Freunden und Arbeitskollegen finden sich auch ganz viele Leser, die wir nicht kennen: Freunde von Freunden und Porträtierten.
Katja: Ich wünsche mir immer unsere Leserschaft so breitgefächert wie es nur geht. Von Hawaii bis Nowosibirsk, vom Teenie bis zum Grauen Panther und vom Tischler bis zum Arzt.

Was erhofft ihr euch im Neuen Jahr 2014? Und was ist euer Traum, wohin soll Coco Berliner mal führen ... bzw. ist es gut so wie es ist?
Nadja: Natürlich noch elf spannende und inspirierende Gesprächspartner für dieses Jahr, die uns viel erzählen und uns an ihrem Leben und Arbeiten teilhaben lassen wollen.
Katja: ... und in den weiteren Jahren auch. Zudem unbedingt mal wieder ein Treffen mit allen Coco-Interviewten zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch. Wünschenswert ist auch eine weiter wachsende Leserschaft.

Was macht ihr sonst?
Katja: Ich bin auch im "richtigen" Berufsleben Redakteurin. Ich hab viele Jahre als Kulturjournalistin hier in Berlin gearbeitet. Vor drei Jahren kamen dann Wirtschaftsthemen dazu. Ab diesem Jahr spielt die Kultur wieder eine größere Rolle. In meiner Freizeit reise ich gern, gehe liebend gern ins Kino und ins Theater. Anfang Januar begeisterte mich das neue Stück "Atmen" von Katie Mitchell in der Schaubühne. Vor zwei Jahren hab ich den Dokumentarfilm "Plastic Planet" gesehen, der aufzeigte, inwieweit Kunststoff uns Menschen krank und die Natur kaputt macht. Der Film hat mich stark berührt. Und dann hab ich von einem Tag auf den anderen entschieden, auf Plastik, wo es geht, zu verzichten. Zuerst sieht das aus wie David gegen Goliath. Aber so allmählich wird meine Wohnung Kunststoff-frei. Ach und wie David komme ich mir auch vor, wenn ich an meinen Versuch denke, französisch zu sprechen. Was für eine tolle Sprache, aber was für eine Anstrengung, diese zu beherrschen. Aber ich schaffe das, egal wie lange es dauert. Irgendwann kann ich akzentfrei Vincent Cassel zum Kaffee einladen.
Nadja: "Coco Berliner" ist für mich eine Ergänzung zu meiner Arbeit als Fotografin, und wenn ich frei habe, dann verbringe ich die meiste Zeit mit meiner Familie und mit Freunden. Ich versuche, gerade wieder mehr Sport in den Alltag einzubauen, besonders das Laufen fehlt mir und eine zeitlang waren Katja und ich samstags immer Schwimmen. Im Winter stricke ich ab und zu, allerdings völlig talentfrei. Ich reise wahnsinnig gerne und hatte meine eindrücklichsten Erfahrungen bei einer zweiwöchigen Fahrradtour durch Laos. Ich bin eine absolute Leseratte und lese vor allem schnell, was irgendwann dazu geführt hat, dass ich mir nur noch besondere Bücher kaufe und alle anderen in der Bibliothek leihe. Und dann gibt es schon seit Jahren diese lange Liste an Dingen, die ich gerne noch machen würde ... irgendwann!

Wann und wie habt ihr euch kennengelernt?
Nadja: Wir haben uns 1998 auf einer Pflichtexkursion des schönen Studienfaches Geografie (mein Hauptfach im ersten Studium und Katjas Nebenfach) kennengelernt und haben uns für zwei Wochen im März bei eher winterlichen Temperaturen unter anderem mit Bodenprofilen und der glazialen Serie (für alle die es nicht wissen: Grundmoräne, Endmoränen, Sander, Urstromtal) beschäftigt ...
Katja: ... waren uns von Anfang an sympathisch. Wir waren gar zu dritt. Der Sympathiefunke sprang auch auf Kerstin aus Dresden über. Wir haben wenig Fachliches auf der Exkursion gelernt, aber es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Auch nach der Exkursion haben wir viel zusammen erlebt u.a. auf Reisen nach Oberwiesenthal, Zinnwald oder London und Stockholm.

Welche Unterschiede zeigen sich bei den Fotos, wenn man lange vorbereitet (im Beisein der Porträtierten) oder spontan loslegt? Gibt es in diesem Sinne eine Strategie der Arbeit resp. des Umgangs mit den Protagonisten, und wie kann man die im Zusammenhang mit den Ergebnissen beschreiben?
Nadja: Hmm, ich finde es immer wieder schwierig, den Prozess des Fotografierens in Worte zu fassen. Es ist auch jedes Mal ein wenig anders. Manchmal habe ich im Vorfeld Ideen, die ich dann gerne mit der Person umsetzen möchte, das können bestimmte Orte, Lichtverhältnisse oder Stimmungen sein. Wenn ich dann im Beisein des/der Porträtierten z.B. Licht aufbaue, kann man sich erstmal ein wenig kennenlernen und überrumpelt den anderen nicht sofort mit der Kamera. Wenn der/diejenige die Zeit hat, mache ich das auf jeden Fall, am besten noch mit einer Tasse Kaffee dazu. Spontan ist aber auch super, da es zu unerwarteten Ergebnissen führen kann, die einen regelrecht beflügeln können.
In allen Situationen bin ich auf das "Wollen" und "Wohlwollen" meines Gegenübers angewiesen, und es kann sein, dass ich eine "geplante" Situation platzen lasse, weil es nicht funktioniert. Ich habe das Patentrezept noch nicht gefunden, und das ist wahrscheinlich das Spannende daran!

Welche Fragemethodiken gibt es in Bezug auf welche Protagonisten? Oder waltet da mehr oder minder eine Frageneinheitlichkeit bzw. ein kalkuliertes Aus-dem-Bauch-heraus – oder wie oder was?
Katja: Bei den ersten Interviews waren die Fragen, glaub ich, noch etwas einheitlicher als jetzt. Ich versuche immer vorab viel zu recherchieren bzw. den Interviewpartner im Vorgespräch etwas kennen zu lernen. Manchmal stelle ich auch zwei, drei kleine allgemeine Vorfragen über Interessen und Fähigkeiten. Daraus kann ich dann Futter für die richtigen Fragen ziehen. In letzter Zeit schicke ich nur wenige Fragen dem Interviewpartner und schau dann, wie sie beantwortet werden und stelle dann Fragen, die sich aus den ersten Antworten noch ergeben. Ich frage auch immer gerne die Kreativen, ob sie ein Thema fürs Interview auf dem Herzen haben. Gerade bei Kreativen, die nicht zum ersten Mal ein Interview geben. Die freuen sich, wenn sie mal gefragt werden, was sie bisher nicht gefragt wurden.

Woher kommen all die Fragen?
Katja: Von links, rechts, oben, unten. Vor allem kommen sie plötzlich aus dem Nichts. Deswegen bin ich oft mit einem kleinen Notizbuch unterwegs. Überraschenderweise fallen mir die Fragen häufig bei Konzerten ein. Wenn die Musik mich auf eine Reise aus dem Konzert nimmt, fallen die Fragen manchmal einfach vom Himmel.

Welches Essen oder Lebensmittel berühren Euch emotional und warum? Denkt an all die Farben, Formen, Gerüche, Geschmäcker, Erinnerungen, Rituale, ...
Nadja: Da muss ich lange nachdenken ... und was mir am ehesten dazu einfällt ist, dass ich gerne "Backwaren" rieche, das ist bei mir sehr positiv und heimelig besetzt. Am liebsten mag ich den Duft von frisch gebackenen Kuchen, weil die entsprechende Gelegenheiten darauf folgen.
Eine kulinarische Konstante ist der Sauerbraten meiner Eltern, in Buttermilch eingelegt. Dieses zarte, säuerliche Fleisch vervollständigt von selbstgemachten Semmelknödeln und immer auch Brot, um es in die Soße zu tunken ... hmm, da läuft mir gleich das Wasser im Mund zusammen!
Kirschen sind mein Lieblingssommerobst, die gab es in meiner Kindheit in unserem Garten und bei meiner Tante, und irgendwann will ich auch mal irgendwo einen Kirschbaum haben.
Ansonsten bestimmt Schokolade mein Leben: Ich esse sie jeden Tag und ziehe auch durchaus kurz vor Mitternacht noch mal los, um welche zu kaufen, selbst wenn ich am Nachmittag im Supermarkt der Versuchung widerstanden habe. Dafür liebe ich Berlin, es lebe der Späti um die Ecke!
Katja: Hör auf ich kriege Hunger! Na warte, jetzt mach ich dir auch Appetit.
Auf Anhieb fallen mir Gerichte ein, die ich von Kindheit her kenne, weil meine Mutter die oft gekocht hat, z.B. Rotkohl und Thüringer Klöße oder Hefeklöße mit Pflaumenkompott und warmer Butter. Wenn ich das esse, habe ich ein wohliges Gefühl im Magen und vorab eine Vorfreude auf Wolke 7. Warum, weil es vertraut ist und mir es von kleinauf ein großer Genuss war.
Darüber hinaus mag ich die Avocado gerne. Sie hat eine schöne ovale Form und riecht lecker nach Ei. Ich mag den Ei-Geruch. Zudem zergeht eine Avocado so cremig auf der Zunge. Ich hab die Avocado auch so gut in Erinnerung, weil ich viele in meinem Tansania-Urlaub gegessen hab. Obwohl sie bei weitem nicht so einen kräftigen Geschmack hier in Deutschland haben, erinnert mich der Geschmack immer an meine wunderbare Afrika-Reise.
Erwähnen will ich auch die Erdbeere. Lecker! Sie gehört zu jedem meiner Geburtstage, denn ich hab im Juni Geburtstag, wenn die Erdbeer-Saison gerade beginnt.

Wenn ihr euch nur eine Kunst in euer Gepäck mitnehmen müsstest auf eine einsame Insel. Welche Kunst würdet ihr euch am liebsten einpacken und warum?
Katja: Spontan ein Foto, aber wenn ich nachdenke doch eher eine Leinwand mit einem Bild drauf, an dem ich nicht sehr hänge. Weil die Leinwand könnte ich immer neu bemalen, wenn mir langweilig wird auf der einsamen Insel. Ich könnte mir Farben aus der Natur holen... Blütenstaub, Blätter zerreiben etc. Die Fotos hab ich ja eigentlich alle im Gehirn abgespeichert. Die habe ich vor meinem geistigen Auge. Mit der Leinwand dagegen kann ich kreativ werden.
Nadja: Ich fühle mich bei Ausstellungsbesuchen immer sofort von Fotos und Gemälden angesprochen. Daher würde ich mich wohl für etwas Anderes, also eine Skulptur oder eine Installation, entscheiden. Am besten etwas Abstraktes, das mich herausfordert und mir viel Zeit lässt, darüber nachzudenken.

Verspürt ihr öfters mal Lust, die Seiten zu tauschen?
Nadja: Nee, das würde mich echt unter Druck setzen.
Katja: Seiten zu tauschen, finde ich interessant. Dass wir hier erleben durften, wie es ist, Interviewfragen zu beantworten, war eine tolle Erfahrung... zu wissen, dass es gar nicht so leicht ist, sich den Fragen zu stellen, die man sich selbst noch nicht gestellt hat. Auf der anderen Seite macht es auch mega-Spaß z.B. über Essensvorlieben zu schreiben.
So ein Perspektivwechsel erzeugt neue Einblicke und Gedankenstränge. Zum Beispiel habe ich mal in einer Zeit, als ich kaum Geld hatte und mir das Monatsticket nicht leisten konnte, meinen Chefredakteur auf einer Premium Gala vertreten inkl. Catherine Deneuve am Nachbartisch, Sterne-Essen und Chauffeur-Fahrt nach hause. Dieser gesellschaftliche Spagat hat mich noch Tage danach beschäftigt.

Die Fragen stammen von allen bisher Interviewten. Fotos von Nadja Wehling

Hinter Coco Berliner verbergen sich Nadja Wehling und Katja Mollenhauer. Katja ist 1970 geboren. Sie studiert Anglistik, Amerikanistik, Geografie und Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität in Berlin. Durch mehrere Praktika etabliert sie sich schnell als Kulturredakteurin bei diversen Zeitungen und Magazinen in Berlin. Nadja ist 1977 geboren. Nach dem Skandinavistik- und Geografie-Studium entscheidet sie sich für ihre große Leidenschaft die Fotografie. Dafür geht sie als Fotoassistentin nach New York und studiert in London an der University of Westminster. www.nadjawehling.de

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